Farne sind botanische Zeugen aus längst vergangener Zeit. Sie haben sich ihre Urtümlichkeit bewahrt. Das zeigt sich auch beim Outfit des „Wurmfarn“. Die ausdauernde Pflanze besticht mit langen, wunderhübsch gefiederten Wedeln. Den Namen hat sie von dem althergebrachten Glauben, dass sie ein Mittel gegen Eingeweidewürmer darstellt. In unseren Gärten sollte sie allerdings ausschließlich als Dekoration verwendet werden. Diese Rolle steht ihr ausgezeichnet. Am besten kann sie sie im Halbschatten spielen.
Der Rotschleierfarn ist wintergrün.
Seine gefiederten Blätter sind mittelgrün. Kupferbraun im Austrieb.
Dryopteris erythrosora wächst aufrecht, trichterförmig und erreicht gewöhnlich eine Höhe von 30 - 70 cm und wird bis zu 30 - 60 cm breit.
Diese Pflanze ist mehrjährig.
Regelmäßig gießen und die Erde zwischenzeitlich abtrocknen lassen.
Gedeiht optimal in normalem Gartenboden in halbschattiger bis schattiger Lage.
Der Rotschleierfarn weist eine gute Frosthärte auf.
Der Rotschleierfarn setzt schöne Akzente gemeinsam mit:
Kaukasus-Vergissmeinnicht.
- Als Schnittpflanze
- Als Solitärpflanze
- Am Gehölzrand
- Im Schattengarten
Einpflanzen: März - Mai.
Tipp: Diese Pflanze sollte im Herbst nicht zurückgeschnitten werden, da sie im Winter hübsch aussieht, oder die abgestorbenen Pflanzenteile als Winterschutz dienen. Rückschnitt erst im Frühling vor dem Neuaustrieb.
- Einpflanzen: Im Zeitraum von März bis Mai
- Zurückschneiden: Im Zeitraum von Februar bis März.